Germany’s next Topmodel 2010 – ein STERN-Kommentar …

… der einfach nur lesenswert ist: http://www.stern.de/lifestyle/leute/germanys-next-topmodel-heidis-huepfburg-einfach-zum-heulen-1552101.html

Ich bin zwar bekennender Fan von GNTM – aber wenn man die Pubertät hinter sich gelassen hat kann man diese Show auch als das sehen was sie ist: völlig überzogen und nur der Unterhaltung dienend.

Bis nächsten Donnerstag!

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ZARA Online Store im Herbst 2010

Lang hat’s gedauert, und dieses Jahr soll es endlich soweit sein – die spanische Marke ZARA wird diesen Herbst nun auch einen Online-Store eröffnen, um es dem schwedischen Konkurrenten H&M gleichzutun. Laut nitrolicious.com wird der Store erst mal nur in Europa verfügbar sein, und zwar in Spanien, Frankreich, Italien, Deutschland, dem UK und Portugal.

Ein weiterer Schritt in die – meiner Meinung nach – richtige Richtung, seit dem im Jahr 1999 in Köln die erste Zara-Filiale Deutschlands eröffnet wurde. Marken wie H&M und Mango hat der Online-Shop sicherlich gut getan, und ich glaube, dass es auch für die Tochter der deutschen Otto-Gruppe sowie dem spanischen Textilunternehmen “Inditex” ein voller Erfolg sein wird. Also ich werde dort sicherlich des Öfteren reinschauen :)

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Keine Angst vor der Peepshow – Sinn und Unsinn von Körperscannern

Deutschland diskutiert die Einführung von Körperscannern an deutschen Flughäfen – doch Experten warnen vor falschen Sicherheitsvorstellungen

Nach dem missglückten Terroranschlag auf den Northwest-Airlines-Flug von Amsterdam nach Detroit am 25. Dezember 2009, bei dem ein Passagier trotz Sicherheitskontrolle eine geringe aber ausreichende Menge Sprengstoff an Bord schmuggeln konnte, spricht ganz Deutschland nur noch über eins: Brauchen wir nun an jedem Flughafen Körperscanner? Erhöhen diese wirklich unsere Sicherheit?

Es ist 11.40 Uhr Ortszeit im Flieger Northwest-Airlines-Flug 253 Amsterdam nach Detroit. Der Airbus ist nur noch rund 20 Minuten von seinem Zielflughafen Detroit Metropolitan Wayne Country Airport entfernt. Bei den 278 Passagieren und 11 Besatzungsmitgliedern macht sich langsam Aufbruchsstimmung breit. Man hat bereits gegessen, zollfreie Zigaretten und Schnaps gekauft und wartet nun auf die baldige Ankunft. Plötzlich gibt es einen lauten Knall, einen Flammenstoß – und eine ganze Menge Rauch. Verursacht von einem nicht korrekt detonierten Sprengsatz bestehend aus 80 Gramm Sprengstoff, den ein Terrorist unbemerkt in seiner Unterhose an Bord geschmuggelt hatte, um die Maschine im Namen Allahs zu sprengen. Nur aufgrund der fehlerhaften Zündung und einigen mutigen Passagieren, die sich auf den Attentäter warfen und ihm den brennenden Sprengstoff entrissen gab es nur drei Verletzte – und keine 289 Tote.

Wie konnte es geschehen, dass der Sprengstoff unbemerkt an Bord kam? Haben die Holländer am Amsterdamer Flughafen Schiphol etwa nur geschlampt? Oder konnten sie das in der Unterhose versteckte Sprengstoff-Pulver gar nicht mit dem an europäischen Flughäfen üblichen Abtast-Verfahren entdecken?

Doch bisher besteht in der Europäischen Union noch keine andere Methode der Sicherheitskontrolle an Flughäfen als das Abtasten per Hand. Sogenannte Körperscanner, auch Nacktscanner oder Bodyscanner genannt, sind bisher noch nicht zugelassen, da diese Scanner die Privatsphäre der Passagiere durch die klar ersichtliche Abbildung der eigenen Körperumrisse verletzen.

Aufgrund der aktuellen Geschehnisse wird das Thema der eventuellen Einführung der Körperscanner an allen deutschen Flughäfen erneut aufgegriffen.

Die Meinungen der Besucher des Nürnberger Flughafens hierzu sind überwiegend positiv; Natascha R., Pharmazeutische Angestellte aus Nürnberg-Maxfeld meinte hierzu: “Wenn  ich dem Flughafenpersonal eine Peepshow liefern muss damit ich einen sicheren Flug habe – dann tu ich das eben. Mir ist ja selbst wohler in meiner Haut wenn ich weiß, dass auch alle anderen Passagiere da durch mussten.”

Auch der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Wolfgang Bosbach (CDU), kommentiert: “Wenn die Industrie uns eine Technik zur Verfügung stellt, die das Entdecken gefährlicher Substanzen am Körper ermöglicht, ohne die Intimsphäre zu verletzen, können wir darauf nicht verzichten”.

Doch was genau sind Körperscanner? Wie funktionieren sie?

Hierzu gibt es zwei verschiedene Arten von Verfahrensweisen. Zum einen gibt es die passiven Körperscanner, die lediglich die natürliche Terahertz-Strahlung des Körpers, die Teil der menschlichen Wärmestrahlung ist erfassen. Das Endergebnis dieser Art von Scanner ist ein schemenhaftes Bild, welches Gegenstände unter der Kleidung des Menschen als Schatten erkennbar macht.

Bei der aktiven Methode wird der Körper mit den Terahertz-Wellen bestrahlt und aus dieser Rückstrahlung rekonstruiert der Scanner ein dreidimensionales Hologramm des nackten Körpers.

Die zweite Art von Körperscannern, die mit der aktiven Methode arbeitet und in den USA zum Einsatz kommt, lehnt das Bundesamt für Strahlenschutz von vornherein ab. Diese arbeitet mithilfe von Röntgenstrahlung und liefert ein gestochen scharfes Bild des nackten Körper des Passagiers.

Doch nicht nur der gesundheitliche Aspekt heizt die Diskussionen an, eher ist es der Eingriff in die Intimsphäre, den die nicht umsonst “Nacktscanner” genannten Geräte tätigen. “Sicherheit muss sich an der Würde des Menschen orientieren. Menschen nackt zu machen, ist ein empfindlicher Eingriff in die Persönlichkeit”, kommentierte Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) die Diskussion über die eventuelle Einführung der Körperscanner an deutschen Flughäfen. “Perfekte Sicherheit wird es nicht geben”, betonte er.

Der Chef der Gewerkschaft der Polizei, Konrad Freiberg sieht das ähnlich. Man solle lieber das Geld der pro Stuck 150.000 € teuren Körperscanner für Personalschulungen an Flughäfen ausgeben, da nicht das aktuelle Sicherheitsverfahren des Abtastens das Problem ist, sondern die Sparmaßnahmen der Flughafenbetreiber und das aufgrund von Dumpinglöhnen demotivierte Flughafensicherheitspersonal. Denn auch der modernste Körperscanner kann nicht ins Körperinnere eines Menschen sehen. Dort versteckte Gegenstände können nur durch Metalldetektoren oder Leibesvisitationen aufgespürt werden.

Auch die 80 Gramm Sprengstoff, die der Terrorattentäter des Flugs 253 in seiner Unterhose versteckt hielt, wären wohl nicht von einem Körperscanner entdeckt worden, so englische Fachleute die an der Entwicklung der Scanner beteiligt waren. Man dürfte Körperscanner auf keinen Fall als Allheilmittel sehen. Nichtsdestotrotz unterstreichen sie, dass die Körperscanner genauer und sicherer sind, als alle in der heutigen Zeit zum Einsatz kommenden Sicherheitsvorkehrungen an europäischen Flughäfen.

Aufgrund dieser Tatsache hat sich die Bundesregierung auf einen Test der Körperscanner Mitte 2010 eingelassen. Bewähren sie sich in der Testphase, so ist der Weg geebnet für den Einsatz auch an deutschen Flughäfen.

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Töten macht Spaß

Transformieren wirklich sogenannte “Killerspiele” Jugendliche zu kaltblütigen Mördern?

Nach Erfurt, Emsdetten, Winnenden und jüngst Ansbach trägt die Debatte über sogenannte “Killerspiele” oder “Ego-Shooter” noch immer keine Früchte. Doch sind es wirklich die angeblich gewaltverherrlichenden Computerspiele, die die Jugendlichen zu Mördern werden ließen?

Thomas H., 20 Jahre alt aus Neumarkt ist ein ganz normaler Jugendlicher. Er fing nach seiner Mittleren Reife eine Ausbildung als IT-Systemkaufmann in einem mittelständischem Unternehmen an und wird diese nächstes Jahr abschließen. Sein großes Hobby ist sein Computer – vor allem sogenannte Killerspiele wie “Counter Strike”, “Call of Duty” oder das erst kürzlich erschienene “Left 4 Dead 2″ – welches er sich aus der Schweiz bestellen musste da es in Deutschland nur stark zensiert zu kaufen ist.

Laut der Meinung einiger Politiker ist Thomas nun ein potentieller Amok-Läufer. Denn er ist jung, männlich und spielt jeden Tag sogenannte Killerspiele. Doch was genau ist ein Killerspiel? Die 188. Sitzung der Innenministerkonferenz vom 5. Juni 2009 beschloss, Killerspiele sind “(…) Spiele, bei denen ein wesentlicher Bestandteil der Spielhandlung die virtuelle Ausübung von wirklichkeitsnah dargestellten Tötungshandlungen oder anderen grausamen oder sonst unmenschlichen Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen ist (…).”

Muss sich die Allgemeinheit nun wirklich vor Thomas fürchten? Denn aufs “virtuelle Töten”, wie das Spielen auch öfters genannt wird, steht Thomas ja nun offensichtlich. Und auf besonders blutige Szenen auch, sonst würde er sich mit der geschnittenen deutschen Version der Spiele zufrieden geben.
Thomas lacht und meint nur “An eurer Stelle hätte ich vor Google mehr Angst”. Für ihn sind diese Spiele Stressabbau und “Spaß”.

Left 4 Dead 2

Doch wenn Thomas trotz exzessivem Konsum von gewaltverherrlichenden Computerspielen noch immer ein freundlicher junger Mann geblieben ist – wie kann es dann sein, dass es die Amokläufer von Erfurt, Emsdetten oder Winnenden nicht blieben? Oder waren eventuell doch die starken psychischen Probleme der Amokläufer Auslöser für deren Taten? Sind unsere Jugendlichen nicht selbst in der Lage, sich psychisch soweit von der Gewalt in Computerspielen abzugrenzen um von ihr beeinflusst zu werden – natürlich nur unter der Voraussetzung es liegt keine psychische Störung beim Jugendlichen vor?

Vor 20 Jahren haben Kinder und Jugendliche sich damit die Zeit vertrieben, “Indianer und Cowboy” zu spielen, sich gegenseitig zu jagen und – siehe da – sich gegenseitig zu “erschießen”. Ob heutige Politiker diese Sicht der Dinge erkennen und anstatt den Killerspielen den sprichwörtlichen Schwarzen Peter unterzuschieben etwas ausschweifender Ursachenforschung betrieben, wird weiterhin fraglich bleiben.

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“Jimmy Choo for H&M” in Nürnberg

Es ist 4:00 Uhr früh an einem Samstagmorgen in Nürnberg. Es ist stockfinster, nieselig und bitterkalt.
Nichtsdestotrotz quäle ich mich aus dem Bett, steige unter die Dusche, ziehe mir fünf Lagen Klamotten an und ab geht’s mit dem Auto Richtung Nürnberger Innenstadt.

Warum genau tut man sich so etwas an seinem einzigen freien Tag in der Woche an? Natürlich nur aus einem Grund: Schuhe…

Es ist der 14. November 2009 – der Tag, an dem überall auf der Welt die extra für H&M kreierte Kollektion des britischen Designers Jimmy Choo in die Läden kommt. Natürlich nur in ausgewählten H&M-Filialen. Und Nürnberg ist eine davon.
Es ist mittlerweile 5:00 Uhr und ich parke meinen Ford in der Marienstraße auf einem glücklicherweise noch freien Parkplatz. 10 Gehminuten entfernt von der Karolinenstraße und meinem Ziel, der dortigen H&M-Filiale.

Unterwegs treffe ich noch eine Freundin – gottseidank mit Kaffee – und schon stehen an unserem Ziel. Eine kleine Absperrung vor der großen Glastür lässt erahnen, wie es hier in ein paar Stunden aussehen wird.

Doch trotz der frühen Stunde sind wir nicht die ersten. Bereits vier weitere weibliche Mitbürger um die 20 warten bereits und begrüßen uns freundlich. Denn noch gibt es ja keinen Grund böse zu sein – die ersten 20 Glücklichen, die die H&M-Filiale um 10 Uhr betreten, haben eine 100%-Garantie, die komplette Kollektion kaufen zu dürfen. Natürlich nur je 1 Teil versteht sich.

Also unterhält man sich ein wenig welche Teile man sich auf jeden Fall kaufen möchte und schaut den armen H&M-Mitarbeitern durch die frisch geputzte Glastür zu, wie sie die teuren Stücke auf Puppen ziehen.
Irgendwann wurde es 5:30 Uhr und dann 6:00 Uhr. Mittlerweile waren es um die 10 Mädchen und Frauen, die sich noch alle prima verstanden.

Die armen H&M-Mitarbeiter...

Die armen H&M-Mitarbeiter...

Doch irgendwann wurden es 20. Und jede arme Seele, die sich nach 7:00 Uhr in die Schlange einreihte, wusste ganz genau, dass sie es nicht mehr in Gruppe 1 geschafft hatte – und somit trotz des frühen Aufstehens nicht eine der Ersten wird sein können, die die teuren Schuhe und Accessoires in Händen halten wird dürfen.

Kurze Zeit später die Vergabe der Bändchen für die verschiedenen Gruppen (Gruppe 1 hat von 10:15 Uhr bis 10:25 Uhr die Möglichkeit zu shoppen) und um kurz vor 10 standen schätzungsweise 400 Menschen vor der H&M-Filiale in der Karolinenstraße, und alle wollen sie einen Teil der Jimmy Choo Kollektion abhaben.

Die Schlange ca. zwei Stunden vor Eröffnung

Die Schlange ca. zwei Stunden vor Eröffnung

10 Uhr. Die Glastüren gehen auf – und ab diesem Zeitpunkt war sich jeder selbst der Nächste. Vorbei an den Klamotten – für diese brauchte man kein Bändchen – und rauf auf die deaktivierte Rolltreppe. Hinter mir verlor jemand einen Schuh. Was soll’s. Neben mir stolperte jemand und konnte sich gerade so fangen. Was soll’s. Es gibt nur noch ein Ziel: Den ebenfalls abgesperrten und von mehreren Security-Männern geschützten Bereich mit den Schuhen und Accessoires der “Jimmy Choo for H&M” Kollektion.

Ab dann ging alles sehr schnell. 10:15 Uhr rein – zwei Paar Schuhe anprobiert, die gewünschten Handtaschen und Accessoires geschnappt und schon waren zehn Minuten vorbei und man wurde höflichst geben, den Bereich zu verlassen und sich zur Kasse zu begeben. Umringt von hunderten von – meist weiblichen – Menschen, einige weinend da sie zu spät dran waren um noch ein Bändchen abzubekommen, die meisten neidisch und äußerst böse dreinblickend.

Was ist das Fazit nach über fünf Stunden in der Kälte stehen, davon mindestens zwei zerquetscht wie auf einem Tokio Hotel Konzert? Und das nur, damit man es in die erste Gruppe schafft um auch wirklich hundertprozentige Auswahl zu haben? “Ich würd’s jederzeit wieder tun!” meinte meine Freundin Katharina. Und ich stimme ihr zu. Die nächste Kollektion kann kommen; wir sind bereit.

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